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Inhalt der Ausgabe 19/1998

Inhalt/Editorial

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Impressum / Editorial

Fachbeiträge

Schüleraufsatz

Bitte bewerten Sie den Schüleraufsatz mit einer Note aus einer Skala von 1 bis 5 und schreiben Sie eine kurze Bewertung. Sie können die Note auch durch (+) oder (-) präzisieren. 1 = sehr gute Leistung; 2 = gute Leistung; 3 = befriedigende Leistung; 4 = ausreichende Leistung; 5 = nicht ausreichende Leistung.

Benoten und Bewerten im Deutschunterricht

Der (hoheitliche) Akt der Notengebung gehört zweifellos zu den wichtigsten Aufgaben von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule. Vielleicht ist es sogar der allerwichtigste. Da ist es um so wichtiger, ein Heft zu diesem Thema herauszugeben, in dem auf der einen Seite gezeigt wird, wie benotet wird und welche Probleme damit verbunden sind, das aber auf der anderen Seite darstellt, wie benotet werden könnte.

„Die Not der Noten“

Zehn Lehrerinnen und Lehrer beurteilen dieselbe Schülerarbeit. Die Ergebnisse sind so unterschiedlich wie die Lehrer selbst!

Von der „Erstfassung“ zur „Ausgabe letzter Hand“

Korrekturen können die Lernenden ’erschlagen‘; sie können sie aber auch zu sinnvoller Weiterarbeit ermutigen. Der Weg dorthin führt über gemeinsame Fehlersuche mit einem Partner in der Klasse und konstruktive globale Bewertung durch die Lehrperson.

Auf der Suche nach „Objektivität“

Die Autorin geht der Frage nach, wie sich schriftliche Kompetenz (Textproduktion) möglichst valide1 und zuverlässig überprüfen lässt und welche Kriterien dabei zu beachten sind.

Tipps aus der Praxis

Beide Anregungen stammen aus der Praxis des Deutschunterrichts der Deutschen Schule Lissabon. Sie sind für alle Fremdsprachenfächer nützlich. Das Klassenarbeits-Deckblatt macht die Bewertungskriterien für die Lernenden transparent und hilft ihnen, selbständig Fehlerquellen zu erkennen und mit der Zeit zu beseitigen.

Wie lerne ich am besten?

Die vom Autor vorgestellten Frage- und Selbsterkennungsbögen für die Sekundarstufe I können dabei helfen, Blockaden und Probleme beim Spracherwerb zu erkennen und abzubauen. Doch: Was passiert mit den ausgefüllten Bögen? Gibt es ein Gespräch mit den Lernenden? Wie ist ein solches Gespräch zu führen? Wir würden uns freuen, wenn Sie die Bögen einmal einsetzen und uns berichten würden, welche Erfahrungen Sie damit gemacht und wie Sie das Beratungsgespräch gestaltet haben.

Anforderungsprofil für einen guten Schüler

Am „Anforderungsprofil“ messen die Lernenden ihr Verhalten im Unterricht. Im Lehrer-Schüler-Gespräch verändert sich das Bild, das sich der Lehrer vom Schüler, aber auch das Bild, das sich der Schüler von sich selbst (und von seinem Lehrer?) gemacht hat.

Das neue „Portfolio“ im finnischen Deutschunterricht

Seitdem Lernziele wie „Reflexion über das Eigene und das Fremde“ und „selbständiges Lernen“ auch im finnischen Deutschunterricht eine wichtige Rolle spielen, sind Selbstreflexion und Selbstbewertung zu wichtigen Komponenten des Unterrichtsgeschehens geworden. Das Instrument für eine neue Art der Bewertung ist das „Portfolio“.

Schweizer Entwurf zu einem europäischen Sprachenportfolio

Die Entwicklung eines europäischen Sprachenportfolios wird in mehreren Ländern gleichzeitig vorangetrieben. Leo Koch stellt hier kurz den Schweizer Entwurf für jugendliche Deutschlernende in der Sekundarstufe II vor. Weitere Informationen und Auszüge aus dem Portfolio bringen wir in Heft 20 von FREMDSPRACHE DEUTSCH.

Es liegt mir auf der Zunge ...

Mehrere mündliche Bewertungen über einen längeren Zeitraum hinweg ermöglichen größere Gerechtigkeit bei der Beurteilung. Wie aber lässt sich das im Unterricht organisieren?

Diagnosebogen als Grundlage für die Bewertung der Aussprache

Zur Bewertung der Aussprache im Deutschunterricht

Die Autorin zeigt, dass „Verständlichkeit“ als Bewertungskriterium für die Aussprache zu kurz greift. Der auf Seite 43 abgedruckte „Diagnosebogen“ ermöglicht dagegen eine präzise Bestandsaufnahme der Schüleraussprache. Einige Fragen grundsätzlicher Art lenken den Blick darüber hinaus auf den „phonetischen Kontext“.

Jedes Wort auf die Goldwaage legen ...

Am Beispiel der „Zentralen Mittelstufenprüfung des Goethe-Instituts (ZMP)“ wird ein Kriterienraster zur „Bewertung der kommunikativen Handlungsfähigkeit vorgestellt und diskutiert.

Blick in den Unterrichtsalltag – z.B. Slowenien

Die vierseitige Collage zeigt kaleidoskopartig Ausschnitte aus verschiedenen Klassenzimmern: Hier werden grammatische Strukturen an der Tafel abgefragt, dort werden Gesprächssituationen inszeniert; hier darf man die Lehrerin im Test veräppeln, dort wird die Note feierlich ins große Notenbuch eingetragen – so bunt wie das Leben ist der Unterrichtsalltag!

Verbalbeurteilung in der Grundschule

Der Autor hält ein Plädoyer für die schriftliche Beurteilung in Form eines Berichts, zeigt aber gleichzeitig die Grenzen des Verfahrens. Er sieht die beste Lösung in einer Synthese von Ziffernnote und Verbalbeurteilung.

Rubriken

Unsere Sprachecke: Gewusst wie, ... erklärt warum!

Häufig machen Deutschlernende beim Gebrauch der deutschen Begriffe „Schüler/in“ und „Student/in“ Fehler, vor allem, wenn sie in der Herkunftssprache anders verwendet werden (z.B. ital. „studente [di una scuola]“ = der Schüler; „studente [universitario]“ = der Student; slowakisch „student“ = Schüler der gymnasialen Oberstufe).

Bücher, Hefte und Internet-Adressen

+++ Themenhefte von Zeitschriften +++ Fernstudieneinheiten +++ Internetadressen +++

Litfaßsäule

Unter dem Titel „LIFE – Interkulturelles Lernen für Kinder und Jugendliche“ wurde in München ein Kooperationsprojekt zwischen dem Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung und der Autofirma BMW gestartet. Das Projekt umfasst ein Paket von Unterrichtsmaterialien für interkulturelles Lernen in Kindergärten, Schulen und Freizeiteinrichtungen, das weltweit an Pädagogen verteilt wird. LIFE soll helfen, Verständnis für kulturelle Unterschiede zu erweitern.

Rezensionen

Heinz Klippert: Kommunikations- Training. Übungsbausteine für den Unterricht. Weinheim und Basel: Beltz Verlag, 4., neu ausgestattete Auflage 1998, 288 Seiten, ISBN 3-407-62379-8, DM 39,80.
Heinz Klippert: Teamentwicklung im Klassenraum. Übungsbausteine für den Unterricht. Weinheim und Basel: Beltz Verlag 1998, 285 Seiten, ISBN 3-407-62383-6, DM 44,–
Marianne Löschmann/Martin Löschmann: Einander verstehen. Ein deutsches literarisches Lesebuch. Peter Lang: Bern 1997, 323 Seiten, ISBN 0-8204- 2399-8, DM 50,-.

Unsere Autorinnen und Autoren

DOI: https://doi.org/10.37307/j.2194-1823.1998.19
Lizenz: ESV-Lizenz
ISSN: 2194-1823
Ausgabe / Jahr: 19 / 1998
Veröffentlicht: 1998-10-01
 

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