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Inhalt der Ausgabe 29/2003

Inhalt/Editorial

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Impressum / Editorial

Fachbeiträge

Alte und neue Herausforderung: Schülerbegegnung über Grenzen

Hat die Globalisierung, haben weltweite Migrationsbewegungen, Internet und Massenmedien die Welt nicht ohnehin so zusammenrücken lassen, dass man in Afrika weiß, wie es in Deutschland aussieht, dass sich die Regale der Supermärkte und die Speisekarten der Restaurants immer mehr angleichen, dass die im Trend liegende „Weltmusik“ Instrumente und Melodien aus anderen Kontinenten in deutsche Wohnzimmer bringt?

Begegnung am „Dritten Ort“

Im Kontext des europäischen Kooperationsprojektes ILTIS wurden auch grenzüberschreitende Schülerbegegnungsprojekte durchgeführt. Eines dieser Schülerbegegnungsprojekte, das aus einer internationalen ILTIS-Lehrerfortbildung hervorgegangen ist und von dem Sokrates-Programm der Europäischen Union unterstützt wurde, wird hier ausführlicher beschrieben.

Das Bild der Anderen

Sie wollen, dass Ihre Schülerinnen und Schüler schon im Anfangsunterricht mi anderen Deutschlernenden weltweit im Netz kommunizieren? Sie selbst wollen mit Deutschlehrerinnen und -lehrern weltweit kommunizieren? Lone Hagen aus Dänemark, Ilpo Halonen aus Finnland, Thomas Peters aus den Niederlanden und Annie Ring Knudsen aus Dänemark haben dafür das „Bild“-Projekt entwickelt. Sie stehen Ihnen auch vor, während und nach dem Projekt als Ansprechpartner und Koordinatoren zur Verfügung.

Warum habe ich mich bloß für diesen blöden Austausch angemeldet?“

In ihren Tagebuchnotizen hält die 14-jährige Sophie Heijkoop aus Zeist in den Niederlanden ihre Gefühle und Gedanken beim Austausch mit deutschen Jugendlichen fest. Ihre Mutter berichtet aus der Elternperspektive über ihre Erfahrungen. (Für FREMDSPRACHE DEUTSCH wurde dieser Beitrag aus dem Niederländischen übertragen.)

„FRANCE CONNECTION“ – eine deutschfranzösische Schülerbegegnung

In den Grenzregionen der deutschsprachigen Länder bieten sich viele Möglichkeiten der Begegnung über Grenzen. Jörg Schaff hat einen solchen interkulturellen Austausch zwischen französischlernenden Schülern in Baden-Baden und deutschlernenden Schülern in Straßburg organisiert und begleitet. In seinem Beitrag zeichnet er behutsam nach, wie diese Begegnung sich entwickelt hat, welche Probleme dabei auftauchten und wie die Schülerinnen und Schüler gelernt haben, mit „Nichtverstehen“ umzugehen.

Ich glaub‘, mich tritt ein Elch – oder: Wo wohnt Wolf?

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben – z.B. Interessantes aus Schule und Alltagkennen lernen und interkulturell Wissenswertes über Land und junge Leute erfahren. Also verließ Elch Edgar das heimische Aurich in Ostfriesland und machte sich auf den Weg nach Skandinavienund ins Baltikum.

„Einmal im Leben ...“

Reinhard M. Schindehütte ist Fachberater in New South Wales in Australien. Er berät Lehrerinnen und Lehrer bei Austauschprojekten zwischen NSW und den D-A-CH-Ländern. Er kennt die Stolpersteine, die sich beim Schüleraustausch häufig ergeben, und er kennt die Erwartungen und Hoffnungen, die sich an Schüleraustausche knüpfen.

Das Bild des Mannes in der Werbung

Am Beispiel eines E-Mail Projekts zwischen polnischen und französischen Deutschlernenden beschreibt Marzena Zyli´nska vom Lehrerkolleg Toru´n (Polen), wie interkulturelles Lernen über die Auseinandersetzung mit Werbung angeleitet werden kann. Der Bericht macht Mut, selbst einsolches Projekt auszuprobieren, auch wenn – wie in diesem Fall – nicht genügend Arbeitsplätze zur Verfügung stehen und nur die Lehrerin Zugang zum Internet hat.

„Ich habe deutlich zu spüren bekommen, dass woanders die Menschen auch so fühlen wie ich“

In Heft 27 von FREMDSPRACHE DEUTSCH beschreibt Hanne Geist ihre Erfahrungen mit der Lektüre von Benjamin Leberts „Crazy“ im Deutschunterricht mit dänischen Jugendlichen. Dort finden Sie auch eine Leseprobe aus diesem Buch. A. Nassyrowa berichtet an dieser Stelle von einem Internetprojekt zu demselben Buch, das sie von Januar bis März 2001 mit ihren Studierenden an der Pädagogischen Universität Perm (Russland) und einer Gruppe dänischer Lehramtsstudierender in Skaarup (Dänemark) durchführte.

Was ist zu beachten beim Aufbau von Schülerbegegnungen?

Es ist illusorisch anzunehmen, dass Austauschkontakte spontan etabliert werden können. Beim Aufbau einer Schulpartnerschaft sind langfristige Planung, Beharrlichkeit und auch Verhandlunggeschick unentbehrlich. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass jede Bemühung in dieser Hinsicht nur dann gelingt, wenn in jeder der beteiligten Schulen ein als Motor fungierender Fremdsprachenlehrer oder – besser – ein Team darauf achtet, dass erste zarte Kontakte intensiviert und kontinuierlich ausgebaut werden.

Rubriken

Rezension

ILTIS-Projektpartner (Hrsg.): Sprachenlernen – Interkulturelle Schülerbegegnungen.Module zur Aus- und Fortbildung von Fremdsprachenlehrkräften. München: Goethe-Institut 2002.

Schülerbegegnungen im WWW

E-Mail-Partnerbörsen, Infoseiten - Auch zu direkten Begegnungen, Materialien und Projektbeispiele

Literatur zum Thema

+++ Direkte Begegnungen +++ Direkte und medial vermittelte Begegnungen +++ E-Mail-Projekte +++

Aktuelles Fachlexikon

+++ Begegnungsdidaktik +++ Begegnungsphasen +++ Drittortprojekte +++ Interkulturelle Kompetenz +++ Interkulturelle Konflikte +++ Stereotyp +++

Rezension, Buchtipp

Hans Barkowski / Renate Faistauer (Hrsg.):… IN SACHEN DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE. Sprachenpolitik und Mehrsprachigkeit, Unterricht, Interkulturelle Begegnung. Festschrift für Hans-Jürgen Krumm zum 60. Geburtstag. Schneider Verlag Hohengehren 2002, 459 Seiten,Euro 30,00.

Hommage an Pablo Neruda und die Farbe Blau

Litfaßsäule

Auflösung der Rätselfrage von Heft 28

Unsere Autorinnen und Autoren

DOI: https://doi.org/10.37307/j.2194-1823.2003.29
Lizenz: ESV-Lizenz
ISSN: 2194-1823
Ausgabe / Jahr: 29 / 2003
Veröffentlicht: 2003-10-01
 

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