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Inhalt der Ausgabe 45/2011

Inhalt/Editorial

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Impressum / Editorial

Fachbeiträge

Portfolioarbeit im Fremdsprachenunterricht – Yes, we can!

Was ist der Unterschied zwischen einem Portfolio und einer Sammelmappe? Wie soll eine Mappe den Unterricht verändern? Was steckt hinter der Portfolioidee? Derzeit erscheinen viele verschiedene Formen von Portfolios auf der Bildfläche: Das Europäische Sprachenportfolio, Lese-Schreibportfolios, Entwicklungsportfolios, Bewerbungsportfolios, Portfolios in der Lehrerausbildung, Prozessportfolios, Vorzeigeportfolios und viele mehr.

Das Europäische Sprachenportfolio

Das Europäische Sprachenportfolio (ESP) wurde vom Europarat initiiert und bezeichnet ein Konzept für Portfolios, das für verschiedene Zielgruppen und Kontexte umgesetzt wird. Es handelt sich um eine Sammlung von unterschiedlichen Dokumenten und guten Beispielen persönlicher Arbeiten, die von den Lernenden zusammengestellt werden. Vorbild sind die Architekten- oder Künstler-Portfolios, in denen besonders gute oder charakteristische Arbeiten dokumentiert werden.

Auf literarischer Weltreise

Im fremdsprachigen Literaturunterricht fällt es Lernenden häufig schwer, Besonderheiten literarischer Texte zu benennen bzw. diese überhaupt nur zu erkennen. Im hier beschriebenen Portfolio-Schreibprojekt steht die Arbeit mit verschiedenen zeitgenössischen literarischen Strömungen im Mittelpunkt.

Hör- und Sprechtraining mit Audioportfolios – ja, aber wie?

In Audioportfolios sammeln Deutschlernende Audiotexte, anhand derer sie Sprachlernprozesse dokumentieren und reflektieren. Dies können z.B. Hörtexte aus dem Internet sein. Die Lernenden können aber auch selbst Hörtexte produzieren und im Audioportfolio dokumentieren. So entstehen Portfolios, die nicht nur die schriftlichen, sondern auch die mündlichen Fertigkeiten, Hören und Sprechen, abbilden.

„Was ich schon kann und wie ich lerne”

Beispielmaterialien sammeln, die eigene Leistung bewerten und sich Ziele beim Lernen setzen – das können auch junge Schülerinnen und Schüler. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Kinder schon in der Primarstufe an die Arbeit mit dem Portfolio herangeführt werden, sodass sie im späteren Lernprozess davon profitieren können.

Was? Wie? Warum? – Reflexion anleiten

Reflexion ist ein wichtiges Kernelement von Portfolioarbeit; erst die Reflexion über Lernprodukte und Lernprozesse ermöglicht, dass aus einer Sammelmappe ein Portfolio wird, das diesen Namen verdient. Was aber bedeutet eigentlich Reflexion? Was versteht man unter diesem Begriff? Im folgenden Beitrag möchte ich aufzeigen, wie Lernende zur Reflexion des eigenen Lernprozesses und der Lernprodukte angeleitet werden können, um sich eigener Vorlieben bewusst zu werden, erfolgreiche Strategien zu identifizieren und die eigenen Leistungen besser einzuschätzen.

Reflexive Medien bewerten

Portfolios und andere Instrumente reflexiven Lernens sollen Lernenden die Möglichkeit geben, einen persönlichen Bezug zum Lernstoff zu finden und diesen nach individuell gesetzten Schwerpunkten zu beleuchten. Als alternative Instrumente zur → Leistungsbewertung müssen Portfolios den Spagat zwischen individualisiertem Lernen und objektiver Bewertung und Benotung schaffen. In diesem Beitrag geht es darum zu zeigen, welche Leistungen zu welchem Zeitpunkt und in welcher Form bewertet werden können. Ziel des Beitrags ist es, Vorschläge zu machen, Impulse zu geben und die Leserinnen und Leser zu ermuntern, eigene, an die Bedürfnisse ihrer Gruppen angepasste Bewertungsformen zu entwickeln.

Portfolioarbeit im Praxistest

Portfolioarbeit bietet nicht nur Antworten und Lösungen, sondern wirft auch Fragen auf. Besonders der Zeitaufwand, die Anleitung der Lernenden sowie mögliche Formen der Bewertung werden in diesem Beitrag diskutiert. Anhand eines Unterrichtsbeispiels zeige ich, wie Elemente der Portfolioarbeit ohne großen Aufwand in den Unterricht integriert werden können.

Vom Portfolio zum ePortfolio

Aus Schule und Unterricht sind vor allem Mappen und Ordner als Medium der Portfolioarbeit bekannt. Sie dienen Schülerinnen und Schülern zum Sammeln, Verwalten, Erstellen, Gestalten und Präsentieren von Lerndokumenten und als Grundlage für Portfoliogespräche.

Portfolios – ePortfolios – Plattformen

ePortfolios sind mehr als nur die digitale Version von Papierportfolios. Durch neue Dateiformate, die im Dossier integriert werden können, sowie durch veränderte Zugriffs- und Kommunikationsmöglichkeiten eröffnen sie auch neue Arbeitsweisen beim Portfolioeinsatz. In diesem Beitrag wird gezeigt, welche Möglichkeiten ePortfolios derzeit bieten und welche Entwicklungen für die Zukunft geplant sind.

Mit dem mehrsprachigen Europäischen Sprachenportfolio arbeiten

Portfolioarbeit ist im Deutschunterricht ein Gewinn. Noch ertragreicher wird die Arbeit mit dem Europäischen Sprachenportfolio allerdings, wenn das Instrument in allen Sprachen eingesetzt wird und alle Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte sowie die Eltern die Arbeit damit unterstützen. In diesem Beitrag sehen Sie am Beispiel der mehrsprachigen Portfolios aus Südtirol, wie die Einführung an einer Schule funktionieren kann.

Lernen mit einem Videoportfolio in der Lehrerausbildung

Portfolios spielen nicht nur im Deutschunterricht, sondern auch in der Ausbildung von Deutschlehrenden eine Rolle. Besonders Videoportfolios eignen sich in der Lehrerausbildung für den Einsatz als Reflexionsinstrument (vgl. Janssen / Hoeks 2010) und dienen durch die Dokumentation und Analyse von Unterrichtspraxis auch dazu, die Kompetenzentwicklung aufzuzeigen.

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Bücher zum Thema

Sprachecke „Vergiss es“

Im Deutschen gibt es Dutzende von Verben, die kognitive oder psychische Tätigkeiten und Zustände bezeichnen, z.B. vermuten, zweifeln, staunen, sich wundern, wissen, sich erinnern und vergessen. Wenn man über den Gesamtbestand von allgemein gebräuchlichen Verben dieser Art und ein sinnvolles System zu ihrer Klassifizierung verfügt, lassen sich interessante Aussagen über den Benennungsbedarf in unserer Sprache machen. Was wollen wir mit einem einfachen Wort benennen, wo haben wir andere sprachliche Mittel zu verwenden? Auch die Beschreibung einzelner Verben oder ein genauer Vergleich von Paaren wie glauben und zweifeln oder staunen und sich wundern ist höchst interessant.

Aktuelles Fachlexikon

+++ Arbeitsjournal +++ Beurteilungskriterien +++ Dokumentation/Dokumentationsfunktion +++ Dossier +++ Entwicklungsportfolio +++ ePortfolio +++ Kann-Beschreibungen +++ Leistungsbewertung +++ Lerntagebuch +++ Peer feedback +++ Portfoliobrief +++ Portfoliogespräch +++ Portfoliokonferenz +++ Präsentationsportfolio +++ Prozessportfolio +++ Reflexion/Reflexionsfunktion +++ Selbstevaluation +++ Selbststeuerung +++ Sprachenbiographie +++ Sprachenpass +++

Unsere Autorinnen und Autoren

DOI: https://doi.org/10.37307/j.2194-1823.2011.45
Lizenz: ESV-Lizenz
ISSN: 2194-1823
Ausgabe / Jahr: 45 / 2011
Veröffentlicht: 2011-10-01
 

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