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Ruth Kunz/Maria Vòllono, ‚Nordwörter‘ und ‚Südwörter‘ im Saar-Mosel-Raum. Alte Wortschichten in Toponymen eines exemplarischen Interferenzraums

Die vorliegende Arbeit präsentiert Ergebnisse des an der Universität des Saarlandes durchgeführten vierjährigen DFG-Projekts „‚Nordwörter‘ und ‚Südwörter‘. Alte Wortschichten in Siedlungs- und Flurnamen und ihre Aussagefähigkeit für die Stellung des Saar-Mosel-Raumes innerhalb der Westgermania.“ Es handelt sich hierbei um eine wort- und namensgeographische Studie zur Aufhellung sprach- und siedlungsgeschichtlicher Gegebenheiten in einem Kontaktraum zwischen Germanisch und Romanisch einerseits und nördlichen wie südlichen Sprachräumen der Germania andererseits. Die zentrale Forschungsfrage dieser Monographie kann in etwa so beschrieben werden: Inwieweit zeigen sich frühe räumliche Sprachzugehörigkeiten anhand einer Wortgeographie, die in den historischen und rezenten Flurnamen des saarländisch-elsässisch-lothringischen Raumes zutage treten? Neu und wegweisend an dieser Studie ist ihr kombinierend historisch-geographischer Ansatz, der anhand einer großen Datenfülle in größtmöglicher historischer Tiefe und in einem hinreichend großen Raum mithilfe von Namen Wortgeographie und Sprachgeschichte in den Blick nimmt. Diese, hier vor allem Siedlungs- und Flurnamen, sind für eine solche Studie besonders geeignet, weil sie wegen ihrer Zugehörigkeit zur sprachlichen Grundschicht, ihrer sicheren Datier- und Lokalisierbarkeit und ihrer relativ hohen Frequenz aussagekräftige zeitliche Schichtungen und räumliche Verbreitungen erkennen lassen.

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Dokument Ruth Kunz/Maria Vòllono, ‚Nordwörter‘ und ‚Südwörter‘ im Saar-Mosel-Raum. Alte Wortschichten in Toponymen eines exemplarischen Interferenzraums