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Inhalt der aktuellen Ausgabe 01/2020

Editorial

Neues Jahr, neues Glück?!

Inhalt

Inhaltsverzeichnis

Klimaschutz / Deponienachsorge

Klimaschutz durch verbesserte Deponiegasfassung und Deponiebelüftung

Auf ehemaligen Siedlungsabfalldeponien, auf denen unvorbehandelte organische Abfälle abgelagert wurden, entsteht Deponiegas, das auch in der Stilllegungs- und Nachsorgephase zu fassen und zu behandeln ist. Ist eine energetische Verwertung des Deponiegases auch nach einer Optimierung des Gasfassungssystems nicht mehr wirtschaftlich, kommen unterschiedliche Verfahren zur Vermeidung klimaschädlicher Deponiegasemissionen in Betracht. Neben einer herkömmlichen Absaugung und thermischen Behandlung über mehrere Jahrzehnte können durch den Einsatz von Deponiebelüftungsverfahren die Behandlungszeiträume signifikant verkürzt werden.

Ressourcenschutz / Urban Mining

Aufbereitung und Entsorgung von Bauabfällen

Mineralische Abfälle sind ein wesentlicher Baustein des Urban Mining. Die Abfallwirtschaftspläne von Schleswig-Holstein und Hamburg gehen davon aus, dass zukünftig bis zu 12,8 Mio t nicht gefährliche Bau- und Abbruchabfälle pro Jahr anfallen werden. Diese überwiegend mineralischen Abfälle werden in Sortieranlagen aufbereitet, wenn sie als Mischfraktion anfallen. Saubere Monofraktionen werden in Sieb- und Brechanlagen so aufbereitet, dass sie der Wiederverwendung in der Regel im Straßenbau zugeführt werden können.

Abfallwirtschaftliche Planung / Energetische Verwertung

Die Zukunft der energetischen Verwertung in einer modernen Kreislaufwirtschaft

Im Auftrag des NABU haben das Öko-Institut und Alwast Consulting eine Studie zu den aktuellen Abfallverbrennungskapazitäten, deren Zusammensetzung und der zukünftigen Rolle der energetischen Verwertung in einer ambitionierten Kreislaufwirtschaft in Deutschland verfasst. Aktuell werden 26,3 Millionen Tonnen Abfälle in 66 Müllverbrennungsanlagen (MVA) und 32 Ersatzbrennstoff-Kraftwerken verbrannt. Nach konservativer Schätzung müssen bis 2030 49 der 66 MVA modernisiert werden.

Bioabfall / Vergärungsanlage Dresden

Ausbau und Weiterentwicklung der Bioabfallvergärungsanlage Dresden

Mit dem Kauf der Bioabfallvergärungsanlage Dresden (BAV) ist der Mannheimer MVV-Gruppe ein schneller Markteintritt gelungen. Im Endausbau wird diese Bioabfallvergärungsanlage mit Biogasaufbereitung und -einspeisung eine hochwertige klimaschonende und effiziente Nutzung kommunaler Bioabfälle ermöglichen, die die CO2-Bilanz der Kommunen verbessert und mit dem Ersatz fossiler Energieträger einen wertvollen Beitrag zur Energiewende leistet. Die BAV Dresden ist ein wichtiger Meilenstein für MVV mit einer steilen Lernkurve im Betrieb, Anlagenbau, Stoffstrommanagement und aus energiewirtschaftlicher Sicht. MVV zeigt sich in Dresden als verlässlicher Partner und verantwortungsvoller Akteur in der Bioabfallvergärung und setzt hier die Energiewende erfolgreich um.

Nachhaltige Entwicklung / Digitalisierung

Digitale Technologien in Wertschöpfungsketten unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit

Industrien werden zunehmend herausgefordert aufgrund steigender Nachfrage, gepaart mit erhöhter Volatilität auf den Rohstoffmärkten und Knappheit bestimmter Rohstoffe. Aus diesem Grund werden „End-of-Life-Produkte“ als Quelle für sekundäre Rohstoffe immer wichtiger, da normalerweise neue Rohstoffe und Produkte mehr Ressourcen für ihre Herstellung benötigen als Sekundärrohstoffe oder instandgesetzte Produkte.
Der Artikel Idee basiert auf ersten Ansätzen, die innerhalb der Forschergruppe Cascade Use entstanden und nun am OFFIS weiterentwickelt werden, aber bisher nicht praktisch umgesetzt sind. Methoden der Datenspeicherung und -verarbeitung und deren Nachverfolgbarkeit müssen innerhalb von reverse supply chains angewendet werden.

Rubriken

Aktuelles aus der Rechtspraxis

Der steigende bürokratische Aufwand, Gesetzesverschärfungen, das Bevölkerungswachstum und geänderte Kundenbedürfnisse machen die Optimierung geschäftlicher Prozesse durch Digitalisierung auch im Bereich der Daseinsvorsorge unabdingbar. Die Akteure der Abfallwirtschaft stehen dabei vor der Herausforderung, ihre Geschäftsmodelle im Einklang mit datenschutzrechtlichen Vorgaben weiterzuentwickeln. Datenschutzrechtliche Anforderungen sollten von Anfang an in den digitalen Umwandlungsprozess mit einbezogen werden, um rechtliche Probleme zu vermeiden.

Stellungnahmen aus den Umweltverbänden

+++ Nicht umweltfreundlich! Greenwashing mit biologisch abbaubaren Kaffeekapseln +++

Nachrichten aus der Industrie

+++ Recyclingfähigkeit und Sekundärrohstoffeinsatz bei Verpackungen – wichtige Eckpfeiler für den Klimaschutz +++ Nächster Schritt im AvaL-Projekt – BDE veröffentlicht Website +++ TOMRA will bis 2030 40 % aller weltweit produzierten Kunststoffverpackungen sammeln und recyceln +++ Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage in Helmstedt genehmigt +++

Produktvorstellungen

+++ Ein Marktplatz für wiederverwertbaren Kunststoff: cirplus startet die Recycling-Revolution +++ Im neuen Gewand: Wie aus alten PET-Flaschen Jacken, Taschen oder Obstbeutel entstehen +++

Veranstaltungskalender

Impressum / Vorschau

Kurzberichte

Kurzberichte

+++ VKU begrüßt Green Deal der EU-Kommission +++ BDE: Europäischer „Green Deal“ kann ein Quantensprung für die Kreislaufwirtschaft sein +++ Das Rücknahmesystem für batteriehaltige Geräte hat große Mängel +++ Leitfaden zur Vorbeugung von Brandgefahr und der Vermeidung von Fehlwürfen +++ Gelungene 3. Internationale RETech-Konferenz stellt Aktivitäten zur Vermeidung von Meeresmüll in den Mittelpunkt. +++ „Wertschätzen statt Wegwerfen – miteinander und voneinander lernen“: Europäische Woche der Abfallvermeidung 2019 +++
 

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